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24.01.2013

IPM: HAWITA stellt baltische Substrate vor

Baltische Substrate sind auf dem weltweiten Markt gefragt wie nie. Das liegt vor allem an der hohen Qualität des begehrten Sodentorfs. Die HAWITA Gruppe verfügt auf seinen mehr als 3000 Hektar großen Flächen in Lettland über ein beträchtliches Abbaupotenzial an Sodentorf. „Damit können wir über Jahrzehnte hinweg gleichbleibend hohe Substratqualitäten in großen Mengen garantieren wie sonst kaum ein anderer Hersteller“, sagt HAWITA-Gesellschafter Simon Tabeling am Mittwoch (23. Januar) bei einem Pressegespräch auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen. Insgesamt fördert die Unternehmensgruppe in Lettland rund eine Million Kubikmeter Torf jährlich. Der Anteil des Sodentorfs ist besonders hoch. Am Standort Akniste liegt er sogar bei 80 Prozent.

Mit der Produktlinie HAWITA Baltic sichert sich das Unternehmen seinen Platz im Premium-Segment. Die Qualität der baltischen Substrate hat vor einigen Wochen auch Kunden in Nordamerika überzeugt und HAWITA den Markteintritt ermöglicht. Die dortigen Abnehmer waren auch bereit, den langen Transportweg in Kauf zu nehmen, um die qualitativ hochwertigen Substrate auf Basis von Sodentorf einzusetzen.  

Kunden können ein Jahr im Voraus planen

Sodentorf wird mit Hilfe von Stechmaschinen geerntet und anschließend per Hand auf den Feldern gestapelt. Im Gegensatz zu Frästorf trocknet er ein ganzes Jahr lang. „Wir wissen bereits jetzt, wie viel Sodentorf wir im kommenden Jahr verkaufen können“, nennt Tabeling einen großen Vorteil für die Kunden. Nach dem Trocknen wird der Torf in fast alle Arten von hochwertigen Substraten eingemischt, weil er in unterschiedliche Größen fraktioniert werden kann.

Sodentorf ist ein idealer, strukturstabiler Zuschlagstoff, der besonders bei lang stehenden Kulturen im Zierpflanzenbereich und in Baumschulen eingesetzt wird, informiert Hans-Jürgen Luck, Gartenbauingenieur und Prokurist bei HAWITA. Besonders Pflanzen, die im Winter angezogen werden, gedeihen mit Sodentorf-Substraten ideal. Dazu zählen zum Beispiel Hortensien, Poinsettien, Cyclamen, Azaleen und Mutterpflanzenbestände, erläutert Luck.

Kokosfasern demnächst auch in baltischen Substraten

Weil HAWITA im Baltikum über zwei Substratwerke verfügt, entfallen lange Transportwege an die Produktionsstätte. Insgesamt bietet die HAWITA Gruppe rund 20 Standardsubstrate aus dem Baltikum an, die auf der IPM vorgestellt werden. Allerdings werden die meisten Erden individuell für die Kunden gemischt.

Demnächst bietet HAWITA im Baltikum auch Kokosfasern als Zuschlagstoff für einige Substrate an. Sie sorgen dafür, dass das Gießwasser schnell aufgenommen und gleichmäßig im Topf verteilt wird. „Besonders beim üblichen Ebbe-Flut- oder Rinnenbewässerungsverfahren ist das von großer Bedeutung“, sagt Luck.

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