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Renaturierung

Torfabbau

Von den rund 321.250 ha Hochmoorflächen in Deutschland gelten nur 8% als intakte Hochmoore. Intakte Hochmoore werden in Deutschland nicht angetastet, weil sie unter Naturschutz stehen. Die Abbauflächen für Torf stammen meistens aus landwirtschaftlicher Vornutzung und sind daher schon lange trocken gelegt. In Deutschland wird nur auf 12.000ha Torfabbau betrieben. Dies entspricht 4% der Hochmoorflächen und unter 1% der gesamten Hoch und Niedermoorflächen. Auf Niedermoorflächen ist ebenfalls kein Torfabbau zulässig.

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HAWITA hilft bei der Renaturierung

Die HAWITA Gruppe leistet finanzielle und praktische Hilfe bei der Renaturierung. Es werden Entwässerungsgräben verschlossen, so dass das Regenwasser auf den Flächen bleibt. Die Vegetation nach dem Torfabbau beginnt mit Schlenken und Schwingrasengesellschaften. Insbesondere das schmalblättrige Wollgras und Torfmoose sind die ersten Pflanzen, die sich auf renaturierten Flächen ansiedeln. Zudem bieten  wiedervernässte Flächen ideale Raststätten für Vögel.

Einmaliges Forschungsprojekt

Derzeit beteiligt sich die HAWITA Gruppe an der Renaturierung eines Hochmoores im Landkreis Diepholz (Niedersachsen). Dort läuft in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzring Dümmer und der Kreisverwaltung ein Forschungsprojekt, in dem praxistaugliche Handlungsleitlinien zur Moorrenaturierung entwickelt und die Lebensbedingungen der dort siedelnden Brut- und Rastvögel verbessert werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat das Projekt mit 95.000 Euro gefördert.

HAWITA-Gesellschafter Simon Tabeling ist sich seiner Verantwortung bewusst. „Wir haben uns die Schätze der Natur nur geborgt“, betont Tabeling.  Wir möchten dazu beitragen, dass Moorflächen in Zukunft so gut wie möglich renaturiert werden können.“

Weitere Infos zu Torfabbau und Renaturierung unter www.warum-torf.info